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Elysium veröffentlicht InfiPoints Ver.4.1 — Verbesserte Modellierungsfähigkeiten inklusive der Modellierung von Schächten

31. Jan. 2018Produkt

HAMAMATSU, Japan—31. Januar 2018—Elysium, ein weltweit führender Anbieter von Lösungen zur Operationalisierung von Punktewolken, gibt die Veröffentlichung des neuen InfiPoints Releases Ver.4.1 bekannt. Mit dem neuen Release adressiert Elysium zwei wichtige Faktoren für die Nutzbarmachung von 3D-Scans und Punktewolkendaten in den Ingenieursdisziplinen: die hardwareseitige Interoperabilität sowie Software-Lösungen zur nahtlosen Unterstützung von Engineering-Prozessen, speziell in Hinsicht auf Gebäude und Anlagenwartung und Renovierungsarbeiten. Die hochwertigen Ergebnisse tragen wesentlich zur Verbesserung der Kommunikation zwischen den involvierten Interessenvertretern bei.

Release Highlights

InfiPoints dient der nahtlosen Verarbeitung von Punktewolken im Engineering—hoch performante Visualisierung von Punktewolkendaten aus Laserscans ohne Limitierung der Datengröße, dafür mit automatischer Rauschminderung sowie virtueller Simulation von Punktewolken, Polygondaten, CAD-Modellen und mehr. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal ist die Fähigkeit zur automatischen Erkennung von Feature-Formen (Ebenen und Zylinder) innerhalb von Punktewolkendaten, um eine einfache und effizient Modellierung basierend auf extrahierten Ebenen und Zylindern zu ermöglichen.

In der Ver.4.1 wurden Werkzeuge zur Schachtmodellierung hinzugefügt, um die Modellierungsfunktionalität zu vervollständigen. Im Vergleich zu Rohrleitungen und Stahlträgern sind Schächte in der Regel individuell an die Umgebung in Form und Größe angepasst. Die Modellierung eines Schachtsystems reicht somit weit über das Einfügen von vordefinierten Standardteilen hinaus und erweist sich als effizient, wenn sie auf einer digital erfassten Umgebung aufbaut. In InfiPoints können Benutzer Einzelteile von Schächten schnell modellieren–Erzeugung von geraden Schächten durch die Auswahl von extrahierten Ebenen, Verbinden von geraden Schächten durch S-Kurven, Ellbogen oder Trichter, und Ersetzen von erzeugten Teilen durch Standardteile. Benutzer können zudem leicht Größe und Position anpassen, z. B. Reduzierung der Querschnittsfläche zur Anpassung der Dämmschichtdicke.

Die modellierten Elemente können als gängige CAD-Formate exportiert werden sowie als IFC-Format, eine ISO-Norm zur Verbesserung der Interoperabilität in Architektur, Ingenieurs- und Bauwesen (engl. Architecture, Engineering and Construction, AEC). Das IFC-Format ist zudem weit im Bereich Building Information Modeling (BIM) verbreitet. Beim IFC-Export bleiben parametrische Informationen wie Länge und Durchmesser erhalten, was die Editierbarkeit in nachgelagerten Prozessen und Systemen (CAD, BIM etc.) ermöglicht.

Die Ver.4.1 beinhaltet darüber hinaus die folgenden Fähigkeiten zur Überwindung von Hindernissen in der nahtlosen Operationalisierung von 3D-Scandaten in Kombination mit zugehörigen Informationen:

  • Verbesserung der virtuellen Simulation zur Kollisionserkennung von Punktewolken mit Zeichnungen (*.dwg), CAD- und Polygonformaten.
  • Unterstützung von ASTM E57 , ein neutrales Format für Punktewolkendaten.
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