ASFALIS

Das kann ASFALIS für Sie leisten

ASFALIS bietet zahlreiche Funktionen, nicht nur Datenkonvertierung von Geometrie und Eigenschaften, sondern auch das Auslesen PLM- oder prozessrelevanter Informationen oder das automatische Anpassen der Geometrie oder Eigenschaften an den jeweiligen Prozesschritt.

Die aktuelle CAD-Software kann nicht nur die Geometrieinformationen, sondern auch Produktionshinweise und weitere Detailinformationen erfassen. Hierfür kann jede Information innerhalb der CAD-Daten korrekt konvertiert und zwischen den Anwendern übertragen werden.

ASFALIS konvertiert CAD-Daten mittels ENF, Elysiums eigenem Zwischenformat. Dieses Format ist, dank der langjährigen Entwicklungserfahrung, in der Lage, nahezu alle Informationen vieler CAD-Formate zu speichern und zu übertragen. Dies ermöglicht die hochentwickelte Konvertierung, inklusive Eigenschaften und 3D-Annotationen, welche eine der Hauptfunktionen von ASFALIS ist.

  • Beispiel: Konvertierung von NX nach CATIA V5
    Zuerst werden die NX-Daten nach ENF und anschließend die ENF-Daten nach CATIA V5 konvertiert.

Geometrie konvertieren

Bei der CAD-Datenkonvertierung geht es vor allem um Präzision. ASFALIS erzielt beste Ergebnisse bei der Datenkonvertierung, indem die Software Lücken schließt, die durch Toleranzdifferenzen entstanden sind. Topologieunterschiede durch unterschiedliche Mathematik in den CAD-Systemen sowie Fehler innerhalb des 3D-Modells werden erkannt und behoben. Dieser Funktionsumfang ist den Möglichkeiten der üblichen mit CAD-Systemen mitgelieferten Konverter weit voraus.

  • Beispiel: Auffinden und Korrigieren von Fehlern in der Modellgeometrie
    (Löschen von kleinen Stufen und Füllen von Lücken zwischen Flächen)

Konvertieren von Eigenschaften und 3D-Annotationen

Eigenschaften und 3D-Annotationen können relevant sein, um Produkteigenschaften oder Produktionshinweise in CAD-Daten zu beschreiben. ASFALIS kann diese Informationen dank des eigenen ENF-Formates von Elysium konvertieren.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Konvertierung von 3D-Annotationen: Zum einen durch genaue grafische Abbildung der Annotationen im Zielformat (grafische PMI), zum anderen durch Erhalt von Bezug und Intelligenz der Anmerkung (semantische PMI), wobei hier die Optik eine untergeordnete Rolle spielt, da jedes CAD-System 3D-Annotationen unterschiedlich darstellt. Der Nutzer wählt eine der Optionen entsprechend seinen Anforderungen aus. Darüberhinaus erlaubt der ASFALIS Model Viewer die Visualisierung von CAD-Daten in Elysiums ENF-Neutralformat, so dass der Anwender verschiedene CAD-Formate inklusive Eigenschaften und 3D-Annotationen betrachten kann.

Konvertierung QS-Prüfbericht

Der Vergleich von Masseneigenschaften - Volumen, Oberflächen und Schwerpunkt - ist eine der bekannten Methoden, um CAD-Daten nach ihrer Konvertierung zu prüfen. Die ASFALIS-Funktion für QS-Reports erstellt automatisch Prüfberichte der Konvertierungsergebnisse, die Abweichungen in den Masseneigenschaften aufzeigen.

Das beugt beschädigten Daten mit Konvertierungsfehlern vor, die wiederum zu Fehlern in nachfolgenden Prozessen führen können.

CAD-Informationen bearbeiten

Häufig ist es nötig, Anzeigeelemente und Merkmalswerte entsprechend interner Prozessregeln oder Vorgaben von Unternehmen, die die konvertierten CAD-Daten direkt weiterverarbeiten, anzupassen. Durch Namensregeln und Mappingvorschriften ist es möglich, diese Werte zu ändern.

Der "ENF Editor" versetzt den Anwender in die Lage, Einstellungsregeln bezüglich Farbe, Layer und Eigenschaftsinformationen wie Bauteilnamen, Materialbezeichnungen und benutzerdefinierte Eigenschaften durch Skripte zu verändern und diesen Ablauf zu automatisieren.

  • Beispiel 1: Festlegen von Eigenschaften im Zielsystem auf Basis der Eigenschaften im Quellsystem
    (1) Eigenschaften löschen (2) Eingenschaftswerte ersetzen (3) Neue Eigenschaften einfügen (4) Eigenschaftswert mit Präfix versehen (5) Neue Eigenschaftswerte hinzufügen, zwei Eigenschaftswerte kombinieren
  • Beispiel 2: Festlegen von Farben im Zielsystem auf Basis der Fertigungsinformationen im Quellsystem
    Zuweisen der Farbe blau zu Bearbeitungsflächen und rot zu Gewindebohrungen. Somit können (sonst verlorene) Fertigungsinformationen hilfsweise durch Farben übertragen werden.
  • Beispiel 3: Festlegen von Layern im Zielsystem auf Basis des Volumens der Elemente im Quellsystem
    (z.B. Aussortieren von Kleinteilen)

Geometrie vereinfachen

Die Geometrievereinfachung wird genutzt, um Störkonturen zu erzeugen oder die Dateigröße für eine schnellere Verarbeitung zu reduzieren. Vor allem bei Einbauuntersuchungen und großen Zusammenbauten sind komplexe und komplett detailierte Baugruppen hinderlich.

Dank der Geometrievereinfachung können Radien oder Bohrungen auch in Daten ohne Feature-Historie erkannt und für die weitere Nutzung entfernt werden. Ebenso kann der Nutzer die Flächenanzahl reduzieren, indem kleine Flächen gelöscht oder benachbarte Flächen verbunden werden.

Die Erstellung einer Hüllgeometrie ist eine weitere Form der Geometrievereinfachung. Die Datenmenge kann enorm verringert werden, indem nur die äußerste Umgrenzung einer Baugruppe extrahiert wird. Dies ist ideal zur Bildung von Störkonturen. Durch die Außenhüllen-Funktion kann zudem geistiges Eigentum geschützt werden.

Bearbeiten der Baugruppenstruktur

Der "ENF Editor" automatisiert den Eingriff in die Baugruppenstruktur sowie das Extrahieren oder Löschen von Bauteilen oder Unterbaugruppen.

Beispielsweise können für die Weiterverarbeitung unerwünschte Bauteile automatisch gelöscht werden, indem ihre Teilenamen in einer externen Datei festgelegt werden.

  • Beispiel: Alle unerwünschten kleinen Bauteile wie Schrauben werden entfernt, indem alle Teile, deren Name mit "STR-" beginnt oder auf "-BIS" endet, gelöscht werden.

CAD-Daten vergleichen und Unterschiede erkennen

ASFALIS vergleicht schnell CAD-Daten und erfasst dabei nicht nur die Geometrieunterschiede zwischen zwei Dateien, sondern auch Unterschiede in den Modell-PMI und -Attributen. Es erkennt geometrische Unterschiede sowie auch numerische Werte wie Bohrungsdurchmesser und Rundungsradien oder strukturelle Unterschiede in Baugruppenstruktur, Teilenamen und -positionen. Im Rahmen des PMI-Vergleichs erkennt ASFALIS sogar unterschiedliche Schriftgrößen oder Pfeilpositionen sowie semantische Informationen. Die Software kann flexibel angepasst werden, je nachdem welche PMI- und Attribut-Unterschiede erkannt werden sollen, um zu viele Meldungen zu vermeiden. Darüber hinaus können die Prüfergebnisse im ASFALIS ModelViewer eingesehen und in 3D HTML und 3D PDF exportiert werden, um eine effiziente Kommunikation zwischen Unternehmen oder Abteilungen ohne eine zusätzliche Software zu ermöglichen.

Prozessautomatisierung

Anwender können eine Reihe von Ablaufoptionen per Skript festlegen, beispielsweise Datenkonvertierung mit kundenspezifischen Eigenschaftsdefinitionen. Diese werden in ASFALIS als "Szenarios" zur Prozessautomatisierung angelegt. Dadurch können sowohl Zeit eingespart als auch manuelle Fehler reduziert werden.

Beispielsweise kann die Software Daten automatisch in das passende Zielformat für externe Zulieferer konvertieren und dabei auf eine speziell angelegte Datei zugreifen, in welcher alle Informationen zur kundenspezifischen Anpassung hinterlegt sind.

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